Zur erweiterten Schulöffnung in der Grundschule ab dem 22.06.2020

Liebe Schulgemeinde,

seit Beginn der Corona-Pandemie habe ich regelmäßig über die Homepage alle wichtigen Informationen aktualisiert. Auch in den letzten Wochen kamen ständig neue Erlasse und Aktualisierungen von unserem Kultusministerium, die wir in unserer Schule umsetzen mussten. Und ich denke, dass uns das ziemlich gut gelungen ist. Wir haben eine Balance zwischen Präsenzunterricht und Onlinelernen realisiert, die in der Schulgemeinde Anerkennung und Akzeptanz gefunden hat. Natürlich ist das alles nicht optimal. Aber wir leben immer noch mit einer Pandemie. Unter diesen Umständen geht alles nur mit Kompromissen. Ich bin sehr froh, dass wir alle diese organisatorischen Fragen immer sehr gut mit unserem Schulelternbeirat kommunizieren konnten. Vergessen wir auch nicht, dass unser Lehrerkollegium mit hohem Einsatz vor und hinter den Kulissen alles getan hat, damit unsere Schülerinnen und Schüler gut lernen können. Und es ist so, dass das Schulleitungsteam seit der Schulschliessung 14 verschiedene Stundenplanungen auf den Weg bringen musste. Nicht alle diese Planungen konnten Anwendung finden, da sie manchmal schon im Entwurfsstadium kurz vor Fertigstellung von neuen Erlassen überholt wurden. In einem Fall musste ja auch wegen eines Gerichtsurteils ein kompletter Stundenplan für die Grundschule revidiert werden.

Ich habe in meinen Veröffentlichungen auf der Homepage oft den Begriff „Balance“ verwendet. Diese Balance ist mir sehr wichtig. Das ist aber kein einfaches Unterfangen in einer Zeit, die von den Herausforderungen einer Pandemie bestimmt ist. Zu Beginn dieser Krise habe ich eine sehr große kollektive Geschlossenheit in unserer Gesellschaft wahrgenommen. Ich orientiere mich auch heute noch an den wichtigen Reden der obersten Repräsentanten unseres Staates. Ich meine unseren Bundespräsidenten und unsere Bundeskanzlerin. Aktuell erleben wir nun analog zu dem Infektionsgeschehen individuelle Anpassungen in den Bundesländern, die teilweise umstritten sind. Und hier ist für mich manchmal befremdlich, mit welcher Schärfe gegensätzliche Standpunkte ausgetauscht werden. Das hilft uns nicht, da sollten sich alle Beteiligten lieber einmal mehr an einen gemeinsamen Tisch setzen. An unserer Schule hat das ja auch ganz gut funktioniert … 

Wir Schulleiter und Schulleiterinnen sind auch in einem sehr hohen Maße für die Gesundheit und das Wohlergehen der Schülerinnen und Schüler verantwortlich. Der Dienstherr, das ist das Kultusministerium, spricht hier von der sogenannten Fürsorgepflicht, die wir im Übrigen im gleichen Maße gegenüber unseren Kolleginnen und Kollegen gewährleisten müssen. Für mich ist das der oberste Maßstab bei allen Planungen. Und wir stehen nun zwei Wochen vor den Sommerferien noch vor einer sehr großen Herausforderung mit der erweiterten Öffnung der Grundschulen. Ich kann hier alle Standpunkte des Für und Widers nachvollziehen. Dies umso mehr, weil auch die führenden Wissenschaftler zu ganz unterschiedlichen Einschätzungen kommen. Ich persönlich orientiere mich an den Studien von Herrn Prof. Drosten, der auch mit Beginn der Pandemie die Bundesregierung beraten hat. Natürlich sind mit fortlaufendem Erkenntnisgewinn auch Anpassungen nötig. Mit Blick auf unsere Fürsorgepflicht als Schulleiter orientiere ich mich an dem Prinzip der Behutsamkeit.

Ab der nächsten Woche werden wir in unserer Grundschule, aber auch der Sekundarstufe, nach Plan arbeiten. Das heißt, dass wir die neuen Regelungen des Kultusministeriums umsetzen werden. Es ist nicht einfach, da wir an einem Schulstandort zwei unterschiedliche Hygienepläne realisieren müssen. Aber auch das werden wir schaffen. Die neuen Pläne für die Grundschule sind heute über die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer verteilt worden. Um Infektionsbrücken auszuschließen, wird jede Klasse in der Grundschule in der Regel von einer Lehrkraft unterrichtet. Sollte eine weitere Lehrkraft in einer Klasse eingesetzt werden, kann diese in keiner weiteren Lerngruppe unterrichten. Dass uns das so gelungen ist, ist keine Selbstverständlichkeit. Und natürlich ist es so, dass alle Eltern, die von der Befreiung der Schulpflicht ihrer Kinder in der Grundschule Gebrauch machen, keine Nachteile für ihre Kinder befürchten müssen. Alle Lehrkräfte werden weiterhin wie in all den Krisenwochen zuvor alles tun, damit alle Kinder gut versorgt werden. 

Zum Schluss möchte ich noch einen Wunsch äußern. Es wäre für uns alle, für alle Schulgemeinden in Hessen sehr wünschenswert, wenn die Planungsgrundlagen für das neue Schuljahr rechtzeitig in den Schulen ankommen. Damit wir alle Menschen in der Schulgemeinde informieren und mitnehmen können.

Herzliche Grüße, bleiben Sie und ihre Familien gesund,

Uli Vormwald (Schulleiter)

Die zweite Stufe der Wiedereröffnung der Schulen am 18.05.2020

Liebe Schulgemeinde,

es steht nun am nächsten Montag, dem 18.05.2020, die nächste Stufe der Wiedereröffnung der Schulen an. Wir werden an diesem Tag alle vierten Klassen, in Gruppen aufgeteilt und auch mit dem Montag beginnend tageweise versetzt die Klassen aus der Sekundarstufe und auch die IKL in unserer Schule begrüßen. Wir freuen uns sehr, dass langsam der Schulbetrieb mit Präsenzunterricht erweitert wird, auch wenn wir noch lange von dem üblichen Schulleben entfernt sind. Zu der Verteilung der Stundenpläne und wichtigen weiteren Informationen haben wir Sie bereits mit weiteren Schreiben informiert, die auch über die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer und den Schulelternbeirat verteilt wurden.

Ich bin sehr froh, dass wir in der ganzen Zeit der Coronakrise  über den Schulelternbeirat und viele direkte Kontakte mit unseren Lehrkräften mit den Eltern und unseren Schülerinnen und Schülern im Gespräch geblieben sind. Vielen Dank an dieser Stelle an unseren Elternbeiratsvorsitzenden Herrn Schuster, wir haben fast täglich zu allen möglichen und unmöglichen Zeiten miteinander gesprochen und uns abgestimmt. Es gibt eben in dieser Krise keine Schublade in der nun die fertigen Pläne liegen. Wir müssen in diesen Zeiten ein hohes Maß an Flexibilität zeigen, fast täglich und häufig am oder zum Wochenende erreichten uns in der Schulleitung neue Informationen des Hessischen Kultusministeriums und des für uns zuständigen Staatlichen Schulamts.

Unsere Planungen müssen wir sorgfältig vorbereiten und eben auch immer Aktualisierungen abwarten. Wir haben nun eine sehr komplexe Schule mit Vorklasse, Grundschule, IKL und Sekundarstufe. Wir müssen daher bei der Wiedereröffnung mehr auf einmal hinbekommen bzw. organisieren als bei einer reinen Grundschule oder Sekundarstufe. Aber wir schaffen das!

Vor diesem Hintergrund können wir vorerst in der Grundschule in den vierten Klassen nur einen reduzierten Stundenplan anbieten. Wir sind aber sehr froh, dass wir jede Klasse in Gruppen aufgeteilt den Tag in die Schule kommen kann. Oberstes Prinzip für uns alle ist, dass Ihre Kinder in der Schule maximal geschützt sind. Deshalb werden alle Räume, in denen Unterricht stattfindet, sehr gut auf diese besonderen Anforderungen vorbereitet, die sich aus den Hygienebestimmungen ergeben. Vor dem Hintergrund der Größe unserer Klassenräume müssen wir in der Regel alle Klassen in drei Gruppen aufteilen. Es ist sicher nachvollziehbar, dass damit natürlich die Personalressourcen bei den Lehrkräften knapp werden. Gleichzeitig müssen wir aber noch die Notbetreuung stemmen, die jetzt aktuell noch hochgefahren wird. Zusätzliches Personal können wir bisher nicht in Anspruch nehmen. Wir alle hoffen hier auf weitere Unterstützung.

Gehen Sie bitte davon aus, dass wir uns die größte Mühe geben, unter diesen Bedingungen die zweite Stufe der Wiedereröffnung der Schule gut hinzubekommen. Nicht alles wird da perfekt sein, mit Sicherheit müssen wir in dem einen oder anderen Punkt nachsteuern. Bitte kommen Sie auf uns zu, wenn Sie Fragen haben oder wenn etwas nicht so gelingt, wie es gelingen sollte. Wir freuen uns auf Ihre Kinder, auf unsere Schülerinnen und Schüler. Für uns alle hat die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler und der Lehrkräfte höchste Priorität, daran orientieren wir uns.

Zum Schluss dieser Homepageaktualisierung möchte ich Sie als Eltern noch um Verständnis bitten, dass Sie den Schulhof nicht betreten dürfen. Diese Regelung gilt für alle Schulen in Hessen. Eine weitere wichtige Information betrifft die Schülerinnen und Schüler, die mit dem Bus am Vormittag wieder nach Oberrodenbach fahren. Dieser Bus fährt um 9:40 Uhr, im Bus ist Maskenpflicht.

Bitte bedenken Sie, dass wir nächste Woche nur an drei Tagen Unterricht haben, am Donnerstag ist Feiertag, der Freitag ist ein beweglicher Ferientag. Wir starten am Montag mit den Klassen der 9R, am Dienstag allen Klassen aus dem Jahrgang 7 und am Mittwoch mit allen Klassen aus dem Jahrgang 8. Die Jahrgänge 5 und 6 starten dann in der darauffolgenden Woche.

Bitte bedenken Sie auch, dass eine Pandemie nicht in der üblichen Schulorganisation vorgesehen ist. Es ist gibt hier keine Planungen, die wir aus der Schublade ziehen können. Wir geben uns alle größte Mühe, für unsere Schülerinnen und Schüler ein Optimum an Unterstützung in dieser schwierigen Zeit zu organisieren. Unsere Lehrkräfte leisten hier außerordentlich viel. Es ist so, dass in dieser Krise der Lernort der Schule in kürzester Zeit ersetzt werden musste mit neuen Methoden, vom Einsatz mit Videokommunikationssystemen bis zu Lernplattformen. Unsere Lehrkräfte haben mit den Schülerinnen und Schülern mit regelmäßigen Telefonaten Kontakt gehalten und Aufgabenpakete persönlich verteilt. Da ist vieles nicht sichtbar und wird leicht übersehen. Unsere Lehrkräfte haben hier an der Grenze der Belastung gearbeitet. Dafür möchte ich Ihnen meinen Respekt und Dank aussprechen.

Wie ich schon geschrieben habe: nicht alles wird gleich optimal gelingen. Wir sind aber immer offen für jede Anregung und jede Kritik. Sprechen Sie uns an.

Herzliche Grüße, bleiben Sie / bleibt Ihr gesund,

PS: Bitte beachten Sie auch die aktuellen Informationen des Kultusministeriums zum Download

Uli Vormwald (Schulleiter)   

Die erste Woche nach der Wiedereröffnung

Liebe Schulgemeinde,

nun liegt die erste Woche der Wiedereröffnung auch unserer Schule hinter uns und ich möchte Ihnen zunächst einen Rückblick vermitteln. Mit vereinten Kräften und der Unterstützung unserer schulischen Gremien haben wir die erste Woche gut gemeistert! Mit großer Spannung haben wir natürlich den Montag erwartet, mit großer Freude haben wir unsere Schülerinnen und Schüler aus den Abgangsklassen begrüßt. Unsere Kolleginnen und Kollegen, die in den Abgangsklassen unterrichten, haben sich schon im Vorfeld viel Mühe gegeben, um diesen Tag vorzubereiten. Auch dafür herzlichen Dank.

Natürlich lag unser ganz besonderes Augenmerk bei der Vorbereitung und der Umsetzung des Hygieneplanes. Hierzu gehört natürlich die Ausstattung der Klassenräume mit Desinfektionsmitteln und Seife für die Hände. Alle Waschgelegenheiten sind besonders aufgeräumt, Einmalhandtücher liegen bereit. Das alles konnten wir bis zu dem Montag vorbereiten, auch wenn manches noch am Sonntag geleistet werden musste. In allen Klassen stehen nur so viele Tische, wie nach den Abstandsregelungen auch erlaubt sind. Wir prüfen alle Klassenräume vor Unterrichtsbeginn und machen auch eine Fotodokumentation. Während des Vormittages prüft unser Hausmeister regelmäßig alle Räume, falls erforderlich werden die Vorräte in den Klassen aufgefüllt. Nach dem Unterricht werden die Räume besonders sorgfältig gereinigt. Sollten Sie, liebe Eltern, zu all diesen Dingen Fragen haben, können Sie jederzeit anrufen. Damit Sie sich eine Vorstellung von dem Standard in den Klassen machen können, klicken Sie bitte auf diese Beispielbilder. In der der direkten Nähe zum Rektorat werden die wichtigsten Hygienemittel aufbewahrt, damit wir den Bestand immer im Blick haben (s. Bild). Weitere Vorräte wie Toilettenpapier  und Einmalhandtücher befinden sich in weiteren Vorratsräumen. Auch Schutzmasken haben wir nun genügend viele, damit auch Schülerinnen und Schüler bei Bedarf ausgeholfen werden kann.

Das Thema der angemessenen Hygiene sprechen wir jeden Tag an. Ich möchte Sie, liebe Eltern aber auch bitten, dieses Thema auch zu Hause immer wieder anzusprechen. Und Euch, liebe Schülerinnen und Schüler möchte ich bitten, dass Ihr auch auf dem Schulweg auf den wichtigen Abstand zueinander achtet. Wir alle können verstehen, dass Ihr Euch umarmen wollt. Das ist ganz natürlich, besonders, wenn man sich so lange nicht gesehen hat. Nur in diesen Zeiten ist dies alles nicht erlaubt. Dieser Coronavirus ist zu gefährlich und so lange wir nicht geimpft sind, müssen wir alle damit leben.

Regelmäßig ist es so, dass ich seit Beginn der Coronakrise am Wochenende alle Informationen zusammenfasse, die wir auch oft erst am Wochenende erhalten. Eine der wichtigsten Informationen ist, dass wir Schulen alle grippeähnlichen Erscheinungen bei Schülerinnen und Schülern und bei den Lehrkräften dem Gesundheitsamt melden sollen. Die Testungen werden hochgefahren, dies alles dient dem Schutz vor möglichen Ansteckungen mit diesem Virus. Und je früher man eine Infektion identifizieren kann, umso besser! In dieser Jahreszeit leiden viele Menschen unter Heuschnupfen, von außen ist hier nicht zu erkennen, ob das alles harmlos ist. Liebe Eltern: auch Sie können direkt mit dem Gesundheitsamt Kontakt aufnehmen, wenn Sie sich unsicher sind.

Wir werden in diesen Tagen oft gefragt, wie es mit der Schulöffnung weitergeht. Wir wissen es nicht! Wahrscheinlich werden wir erst in der nächsten Woche, wenn unsere Kanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten getagt hat, weiteres erfahren. Sicher ist, dass man mit Ruhe und Bedacht zunächst die möglichen Wirkungen auf das Gesundheitsgeschehen nach der Wiedereröffnung vom 27.04.2020 abwarten wird.

Ich wünsche Ihnen / Euch noch einen schönen Sonntag, bleiben Sie gesund / bleibt Ihr gesund,

herzliche Grüße, Uli Vormwald (Schulleiter)

Zur Schulöffnung

Liebe Schulgemeinde,

wir sind alle sehr froh, dass morgen wenigstens für einen Teil unserer Schülerinnen und Schüler die Schule wieder beginnen kann. Für unsere Schule ist es auch die beste Lösung, dass der Schulbetrieb sich zunächst auf die Abschlussklassen konzentriert. Natürlich wollen alle Lehrkräfte alle ihre Schülerinnen und Schüler gerne wieder persönlich im Unterricht begrüßen. Aber es ist gut, diese Wiederöffnung der Schulen behutsam und vorsichtig anzugehen.

In all den letzten Wochen war ich als Schulleiter sehr froh, dass unsere Schulgemeinde so einen guten und positiven Zusammenhalt hat. Auch wenn es nicht einfach war, haben wir trotzdem unter diesen Umständen eine gute Kommunikation hinbekommen. Hier möchte ich mich noch einmal ausdrücklich bei all meinen Kolleginnen und Kollegen, bei unseren Eltern, den Elternbeiräten, dem Förderverein und natürlich auch bei unseren Schülerinnen und Schülern bedanken.

Für morgen haben wir alles das vorbereitet, was wir in der kurzen Zeit vorbereiten konnten. Wie oft mussten wir alleine in der letzten Woche fertige Pläne wieder umschmeißen, zuletzt am letzten Freitag. Jeden Tag eine neue Lage. Natürlich hätten wir Sie alle gerne viel früher informiert, aber das war nicht möglich. Nun weiß ich, dass alle wichtigen Informationen für den Schulstart am Montag über den Schulelternbeirat und die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer angekommen sind.

Aktuell kann ich noch ergänzen, dass ich heute Nachmittag noch Hygienemittel für den Schulstart am Montag im Schulamt abholen konnte. Und am Nachmittag hat mich noch eine Mail erreicht, dass das Gesundheitsamt eine eigene Gruppe zur Unterstützung der Schulen eingerichtet hat. (Klicken Sie dafür bitte auf das unten verlinkte PDF) Beides sind wichtige Anliegen der Schulleitungen und der Verbände. Die in diesen Tagen auch sehr viel für besonders diese Anliegen getan haben.

Ich denke, wir sind nun gut vorbereitet. Wir freuen uns auf unsere Schülerinnen und Schüler, die wir morgen wiedersehen dürfen.

Bleiben Sie alle gesund, herzlicher Gruß,
Uli Vormwald (Schulleiter)

Zur Wiederaufnahme des Schulbetriebs

Liebe Schulgemeinde,

bevor wir nun in das Wochenende starten, möchte ich Ihnen und Euch noch ein paar Zeilen schreiben. Es ist geplant, dass ab dem 27.04.2020 für bestimmte Schülergruppen der Unterricht wieder starten soll. Noch liegen uns Schulleiterinnen und Schulleitern noch keine detaillierten Ausführungsbestimmungen des Staatlichen Schulamts vor. Sobald diese vorliegen werden wir unverzüglich mit den Vorbereitungen beginnen und diese in allen Schritten mit dem Schulpersonalrat und dem Schulelternbeirat abstimmen. So wie wir das bisher auch gemacht haben. Unsere Schulgemeinde ist sehr gut vernetzt und alles was wir wahrnehmen ist, dass trotz der sehr angespannten Corona-Situation in unserer Schulgemeinde eine positive Grundstimmung unsere Basis ist. Auf dieser Basis werden wir weiterhin arbeiten. Sobald neue Informationen vorliegen, werden wir diese weitergeben. Ich wünsche trotz allem allen Eltern, allen Schülerinnen und Schülern und allen meinen Kolleginnen und Kollegen ein schönes Wochenende. Bleiben Sie gesund, bleibt Ihr gesund.

Herzlicher Gruß,
Uli Vormwald (Schulleiter)

Ostern und Ferien

Liebe Schulgemeinde,

ja, ich wünsche Ihnen und Euch schöne Ferien! Auch wenn wir alle eine große Krise durchleben müssen und vieles, was uns gewohnt und lieb ist nicht möglich ist. Gerade in den Osterferien freuen wir uns auf den einen oder anderen Urlaub, Besuche bei Verwandten und Freunden. Nach einem langen Winter die Frühlingssonne genießen. Und nun ist dies alles vorerst nicht möglich. Auch wenn das alles sehr schwer ist: ich bin fest davon überzeugt, dass wir das schaffen und über diese schwierige Zeit kommen!

In den letzten Tagen hatte ich das eine oder andere Gespräch und Telefonat mit Eltern und meinen Kolleginnen und Kollegen. Lernen unsere Kinder denn in diesen Tagen genug? Ich bin sehr sicher, dass unsere Schülerinnen und Schüler sehr gut versorgt werden. Unsere Lehrkräfte gehen dabei sehr individuelle Wege. Weil eben viele Wege nach Rom führen, wie das Sprichwort sagt. Wir setzen Skype ein, telefonieren ganz konventionell oder unkonventionell mit Telefonkonferenzen oder sind über Mails im Kontakt miteinander.

Ganz wichtig ist aber, dass die Balance stimmt. Häuslicher Unterricht kann Lernen in der Schule nicht ersetzen, soll es auch nicht. Wenn die Schule wieder beginnt, starten wir gemeinsam durch und nehmen alle mit. Wie ich schon geschrieben habe: keinem Schüler/keiner Schülerin werden wegen der Coronakrise Nachteile entstehen. Eher durch Zufall bin ich auf ein Interview mit unserem Kultusminister Herrn Lorz gestoßen, die Überschrift lautet „Ich will allen Eltern sagen: Machen Sie sich bitte keinen Kopf!“
Dieses Interview nimmt doch einigen Druck und das ist sehr gut!

Zum Schluss möchte ich noch einige Beispiele zeigen, wie individuell und kreativ unsere Kolleginnen und Kollegen unsere Schülerinnen und Schüler mit schönen Ideen zum Lernen motivieren. So setzt Frau Rachor in ihrer ersten Klasse das Klassenmaskottchen zum Überbringer der Aufgaben ein. Mit einer großen Vielfalt von Bewegungsübungen, zum Singen eines Liedes oder dem Riechen an einer Blume: Klassenmaskottchen als Aufgabenüberbringer

Viele Kinder haben in den letzten Tagen Regenbogenbilder gemalt, die wir auf unserer Homepage veröffentlicht haben. Zu dieser Idee passt ein Regenbogenexperiment unserer Physiklehrerin Frau Laubach. Das können Sie ja mal zuhause probieren: Regenbogen selbst machen

Unsere Kollegin Frau Gladow, die auch den Schulsanitätsdienst betreut, hat eine sehr schöne Anleitung zum Selbstbau einer Gesichtsmaske dokumentiert: Einweg Staubsauger Gesichtsmaske
Ich könnte noch viele Beispiele mehr beschreiben. Wichtig ist, dass wir uns in diesen Tagen noch eine gewisse Leichtigkeit bewahren! Und gesund bleiben! Das ist nun das allerwichtigste!

Herzliche Grüße und schöne Ostertage, bleiben Sie und Ihre Familien gesund!
Uli Vormwald (Schulleiter)

Umgang mit dem Corona-Virus an Schulen Erweiterung der Notbetreuung auf Wochenenden und auf die Osterferien

Folgende Information des Hessischen  Kultusministeriums möchten wir für die Eltern weitergeben:

„Sehr geehrte Schulleiterinnen und Schulleiter,

Seit dem 17. März 2020 bieten die Schulen in Hessen – insbesondere auch dank Ihrer Unterstützung – für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 eine sogenannte Notbetreuung an.

Die Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen oder mit Anspruch auf sonderpädagogische Förderung orientiert sich dabei am Entwicklungsalter, nicht allein an den Klassenstufen 1 bis 6, und umfasst daher für diese Schülerinnen und Schüler alle Altersstufen.

An Schulen mit bestehendem Ganztagsangebot ist eine Betreuung bis in den Nachmittag sichergestellt. Dies gilt unabhängig davon, ob das jeweilige Kind einen Ganztagsplatz hat.

Einen Anspruch auf die Notbetreuung von Montag bis Freitag haben Schülerinnen und Schüler, bei denen ein Elternteil in sogenannten kritischen Infrastrukturen beschäftigt und dieser am Arbeitsplatz unabkömmlich ist. Dies gilt gleichermaßen für Alleinerziehende.

Mit Beschluss der Landesregierung soll diese Notbetreuung auf den Bereich der Osterferien ausgedehnt werden.

Ab dem 4. April 2020 bis zum 19. April 2020 steht eine erweiterte Notbetreuung zudem auch samstags und sonntags sowie an den Feiertagen zur Verfügung.

Die erweiterte Notbetreuung an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen ist beschränkt auf die Personengruppen der Kranken- und Gesundheitsversorgung sowie der Rettungsdienste (s. anliegendes Antragsformular). Als weitere Voraussetzungen für die Teilnahme an der Notbetreuung an Wochenenden und den Feiertagen müssen folgende Kriterien erfüllt sein: 

  • Alleinerziehend oder
  • der andere Elternteil ist ebenfalls in einem der (weiteren) Schlüsselberufe der 2. Corona-Bekämpfungsverordnung tätig und zeitgleich im Einsatz, d. h. die Kinderbetreuung kann innerhalb des unmittelbar familiären Kontextes nicht sichergestellt werden.
  • Die Kinder müssen die Infektionsschutzkriterien gem. Antragsformular erfüllen.

Als Schulleitungen bitte ich Sie, den für die erweiterte Notbetreuung in Betracht kommenden Eltern und Erziehungsberechtigten das Antragsformular zur Verfügung zu stellen. Es ist zudem auch auf der Internetseite des Hessischen Kultusministeriums eingestellt. Über die an Sie zurückgegebenen Anträge und Anmeldungen informieren Sie sodann bitte die örtlich zuständigen Staatlichen Schulämter. Der konkrete Bedarf an der Ausnahmebetreuung sollte, wenn die Umstände es zulassen, zwei Tage vor der beabsichtigten Inanspruchnahme bei Ihnen angemeldet werden. Eine direkte Abstimmung mit den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten, auch zu eventuell erst kurzfristig entstehenden Betreuungslücken, empfiehlt sich hierbei.“

Sorgentelefon für Eltern, Jugendliche und Kinder

Der Main-Kinzig-Kreis hat ein Sorgentelefon für Eltern, Jugendliche und Kinder eingerichtet. Es ist eine schwierige Zeit, manchmal kann man Hilfe gebrauchen. Beispiele für diese Sorgen können sein:

– Wenn Stress, Ärger und Angst den Alltag gerade bestimmen.
– Ihr Euch Sorgen um Euren Schulabschluss und die Zeit danach macht.
– Sie sich als Eltern Sorgen um die Versorgung und Erziehung machen.

Bitte zögern Sie nicht, wenn Sie Unterstützung benötigen. Das gilt natürlich auch für unsere Schülerinnen und Schüler.

Uli Vormwald (Schulleiter)

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