Zur Unterrichtsorganisation nach den Weihnachtsferien

Liebe Schulgemeinde,

wie ich ja schon berichtet habe, konnten wir auf der Basis der aktuellen Erlasse, die uns zum Ende der letzten Woche vom HKM zugeleitet wurden, für die Klassenstufen 7 bis 10 schon in der letzten Woche eine klare Unterrichtsorganisation vorbereiten. Wir haben die ersten beiden Tage dieser Woche genutzt, um unsere Überlegungen zu prüfen und ggf. die Planungen anzupassen. Wir haben nun entschieden, dass wir ganz besonders die Abgangsklassen in den prüfungsrelevanten Fächern mit Doppelbesetzungen unterstützen, damit evtl. Defizite aufgearbeitet werden können. Natürlich findet auch der Unterricht in den Nebenfächern statt. Auf der Basis der Verordnungen haben wir nach Abstimmungen mit der Elternschaft der H 9, dem Klassenlehrer unserer H 9 und den in dieser Klasse unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrern entschieden, dass wir von der Möglichkeit Gebrauch machen, dass wir phasenweise vom Präsenzunterricht abweichen und zum Distanzunterricht wechseln, wenn sich dieses Modell bewährt hat. In diesem Sinne arbeiten wir in der H 9 genau so weiter, wie vor den Ferien. Die Schülerinnen und Schüler sind in einer a-Gruppe und b-Gruppe aufgeteilt und wechseln von Tag zu Tag. Die sehr intensive Arbeit in Kleingruppen hat sich bewährt.

In den Klassenstufen 7 bis 9 (Ausnahme H9) arbeiten wir mit dem Distanzmodell. Für alle diese Klassen haben wir natürlich Unterrichtsmodelle ausgearbeitet, die den Anforderungen des Distanzlernens entsprechen. Hier sind ganz besonders die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer koordinativ tätig, auch in der Kommunikation mit den Elternbeiräten der Klassen.

In den Klassenstufen 1 bis 6 mussten wir natürlich die Rückmeldungen der Elternschaft abwarten. Wir haben nun in diesen Klassenstufen jahrgangsübergreifende Gruppen gebildet. Folgende Kriterien sind dabei maßgeblich:

  • Die Gruppen bleiben stabil mit möglichst wenigen Schülerinnen und Schülern pro Gruppe.
  • Die Lehrkräfte sind diesen Gruppen fest zugeteilt und wechseln nicht zwischen den Jahrgängen.
  • Die Räume sind diesen Gruppen fest zugeteilt, die Hygienebedingungen werden wie bisher sehr sorgfältig überwacht.

Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer stellen in jedem Fall immer die gleichen Unterrichtsmaterialien zur Verfügung, egal ob die Kinder nun im Präsenzunterricht erscheinen oder über das Distanzlernen unterrichtet werden. Wir setzen hier alle Kanäle zu Kommunikation mit den Kindern ein (analog und digital) mit denen wir unsere Schülerinnen und Schüler erreichen können. Es gibt für alle Klassen in der Grundschule und in den Jahrgängen 5 und 6 ein Konzept zum Distanzlernen.

Ich möchte aber an dieser Stelle noch einmal auf den Appell unseres Kultusministers hinweisen: „Im Sinne einer Kontaktreduzierung sollen Schülerinnen und Schüler, wann immer möglich, zu Hause betreut werden.“ Diese klare Aussage habe ich dem Schreiben unseres Kultusministers an die Schulleiterinnen und Schulleiter vom 06.01.21 entnommen.
Wie ich schon geschrieben habe, ist für mich als Schulleiter orientierend, allen Schülerinnen und Schülern in dieser Pandemie so viel Unterricht wie möglich und so viel Betreuung wie nötig anzubieten. Und wie auch schon geschrieben: für die Zeit bis zum 31.01.21 soll gelten  „safer learning at home “.

Herzlicher Gruß, bleiben Sie und Ihre Familien gesund,

Uli Vormwald (Schulleiter)

Angebote unserer Schulsozialarbeiterin Frau Hansen

Liebe Schülerinnen und Schüler,

wie Ihr wisst, bin ich im normalen Schulalltag eure Ansprechpartnerin bei jeglichen Sorgen und Nöten. Ihr könnt euch mir jederzeit anvertrauen und findet immer ein offenes Ohr. Das soll natürlich auch in Zeiten von Corona nicht zu kurz kommen. Da sehr viele von euch zu Hause bleiben, habe ich mir eine Lösung hierfür überlegt.

Das hier ist meine E-Mail-Adresse: inga.hansen@ars-rodenbach.de

Wenn ihr jemanden zum reden braucht, könnt ihr euch über email bei mir melden. Wenn ihr möchtet, könnt ihr mir auch auf diesem Weg auch eine Telefonnummer zukommen lassen, dann rufe ich euch gerne an.

Bitte habt keine Angst euch zu melden, dafür bin ich da. Das ist mein Beruf und ich mache ihn von Herzen gerne.

Falls ihr aber Sorgen habt, über die ihr mit jemandem sprechen wollt, der nicht an der Schule arbeitet, dann meldet euch unter der 116111 (NummergegenKummer). Hier arbeiten Ehrenamtler, die ebenfalls jederzeit zuhören. Jeden Samstag zwischen 14 und 20 Uhr könnt ihr unter der gleichen Nummer auch mit Jugendlichen telefonieren, falls ihr jemanden in eurem Alter zum zuhören braucht.

Allerliebste Grüße, ich denke ganz fest an euch,

eure Sozialarbeiterin
Inga Hansen

Liebe Eltern, liebe Verwandten unserer SchülerInnen, liebe Kolleginnen und Kollegen

auch Ihnen möchte ich gerne das Angebot machen, sich bei Sorgen und Nöten an mich zu wenden.

Die E-Mail-Adresse lautet auch für Sie: inga.hansen@ars-rodenbach.de

Ich rufe Sie gerne zurück. Falls wir uns noch nicht kennen: Ich bin Erzieherin und Schulsozialarbeiterin. Ich biete Ihnen gerne ein offenes Ohr zu jeglichen Belangen, die Sie selbst oder Ihre Kinder betreffen.

Bei technischen Fragen zum HomeSchooling oder Unterrichtsinhalten bin ich nicht der richtige Ansprechpartner. Für alles Weitere finden wir gemeinsam eine Lösung. Bitte zögern Sie nicht, meine Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Mit freundlichen Grüßen
Inga Hansen

Der Start in das neue Jahr 2021 / safer learning at home

Liebe Schulgemeinde,

ich möchte Ihnen allen, der Elternschaft, unseren Schülerinnen und Schülern, unseren Lehrkräften unseren Schulsekretärinnen und unserem Hausmeister ein gutes und vor allem gesundes neues Jahr wünschen.

Sie kennen alle die aktuellen Pandemiezahlen, erschreckend hoch! In London sehen wir gerade, wie nahe die Krankenhäuser am Kollaps sind. So weit darf es bei uns nicht kommen. Deshalb schließe ich mich als Schulleiter den Worten unseres Ministerpräsidenten Herrn Bouffier und unseres Kultusministers Herrn Prof. Lorz an, dass Sie Ihre Kinder bis zum 31.01.21 bitte zu Hause behalten. Diese Äußerungen wurden von beiden Herren in dieser Woche in den Pressekonferenzen in aller Deutlichkeit vorgetragen.

Es ist auch bekannt, dass ich mich seit Beginn der Pandemie immer wieder an den Worten unserer Bundeskanzlerin orientiert habe. Diese Pandemie ist eine ultimative Herausforderung für die ganze Gesellschaft, die wir nur gemeinsam in Einigkeit bewältigen können. So ist meine persönliche Zusammenfassung ihrer Äußerungen.

Für die Klassenstufen 7 bis 10 haben wir schon in dieser Woche eine organisatorische Klarheit, die uns bei den Planungen hilft. Mit der Aufhebung der Präsenzpflicht in den Klassenstufen 1 bis 6 haben wir leider zum heutigen Zeitpunkt noch nicht diese sehr wünschenswerte Klarheit. Man muss wissen wovon man spricht, deshalb möchte ich dies kurz erläutern. Einzelne Kinder können die Schule besuchen, wir wissen aber heute noch nicht, wieviele das sein werden. Den Kindern, die die Schule besuchen, soll dann ein Unterricht nach Stundentafel angeboten werden. Und alle anderen Schülerinnen und Schüler sollen parallel zu Hause ein gleichwertiges Unterrichtsangebot erhalten. Im übrigen von den gleichen Lehrkräften zur gleichen Zeit. Gleichzeitig müssen wir auch beachten, dass es keine Durchmischungen der Lerngruppen gibt, auch die Lehrkräfte nicht von Tag zu Tag wechseln. Sie sehen, das alles ähnelt ein wenig der Quadratur des Kreises.

Aber wir sind alle gute und kreative Beamtinnen und Beamte und wir werden an guten Lösungen arbeiten. Die sich für mich natürlich an den Verpflichtungen orientieren, die in der Dienstordnung für Lehrerinnen und Lehrer definiert sind. Hier soll besonders ein Aspekt gewürdigt werden, nämlich der Aspekt der dienstlichen Fürsorge, für den ich als Schulleiter verantwortlich bin. Hier geht es in besonderer Weise um die Gesundheit aller Menschen, die in der Schule lernen und arbeiten. Dieser Schutz ist für mich oberstes Gebot.

Ich bin davon überzeugt, dass wir in diesem Jahr diese Pandemie in den Griff bekommen können, auch mit den Impfungen. Und wo immer durch diese Pandemie Lerndefizite entstanden sind, werden wir diese wie in allen Schulen in diesem Land kompensieren. Das schaffen wir, gemeinsam! Zum Schluss möchte ich noch eine Zeile schreiben, die für mich Orientierung ist. Ich möchte gemeinsam mit allen Lehrkräften unserer Schule allen Schülerinnen und Schülern in dieser Pandemie soviel Unterricht wie möglich und soviel Betreuung wie nötig organisieren und anbieten können. Das ist das Ziel. Und für die Zeit bis zum 31.01.21 soll gelten …

safer learning at home …

Herzliche Grüße, bleiben Sie und Ihre Familien gesund,

Uli Vormwald (Schulleiter)

Weihnachten 2020

Liebe Schulgemeinde,

es liegt ein wirklich anstrengendes und auch aufreibendes Jahr hinter uns. Fast schon vergessen ist der Wintersturm zu Beginn des Jahres, wo ich als Schulleiter in all den Jahrzehnten meiner Tätigkeit zum ersten Mal erlebt habe, dass Schulen innerhalb kürzester Zeit geschlossen werden mussten. Nicht vergessen ist der ausländerfeindliche Terrorakt in Hanau, der auch unsere Schule in besonderer Weise berührt hat. Wir haben mit allen Schülerinnen und Schülern, gemeinsam mit vielen Eltern, den Lehrkräften, Seelsorgern der Gemeinde und Gemeindevertretern der vielen unschuldigen Opfer gedacht. Es war eine sehr ergreifende Andacht in der Schule.

Dann kam die Coronapandemie, die uns bis jetzt in Atem hält. Meine größte Sorge ist und bleibt, dass wir in unserer Schule für alle Schülerinnen und Schüler, den Lehrkräften und alle anderen schulischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auch in der Verwaltung, eine sichere Umgebung schaffen, in der auch schulisches Leben und Lernen stattfindet. Ich denke, das ist uns in dieser schweren Zeit geglückt. Dafür möchte ich mich auch zum Jahresende bei allen meinen Kolleginnen und Kollegen und allen schulischen Gremien für die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt nochmals ausdrücklich bedanken.

Ich erinnere auch an dieser Stelle an die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen, die wir in diesem Jahr alle erfolgreich mit einem Abschluss entlassen konnten. Herzlichen Glückwunsch.

Von diesen schwierigen Umständen sind alle Schulen betroffen. Und es sicher so, dass trotzdem ein gutes Lernen stattfindet. Da wo es Lücken durch Schulschliessungen gab, sind diese durch großen Einsatz der Lehrkräfte geschlossen worden. Wir werden noch eine Weile mit diesen schwierigen Umständen leben müssen, auch nach den Ferien. In den Ferien möchte ich Ihnen allen und auch den Schülerinnen und Schülern eine erholsame Zeit wünschen. Und natürlich auch frohe Feiertage und einen guten Start in das neue Jahr. Auf ein besseres Jahr 2021. Dafür gibt es gute Hoffnung.

Bleiben Sie und Ihre Familien gesund, herzliche Grüße,

U. Vormwald (Schulleiter)

Elternbrief des Hessischen Kultusministeriums vom 14.12.20

Liebe Schulgemeinde, sehr geehrte Elternschaft,

heute Früh haben alle Schulen die detaillierten Informationen erhalten, wie der Schulbetrieb ab dem Mittwoch dieser Woche organisiert werden soll. Diesen Elternbrief können Sie downloaden. Am Montag und am Dienstag dieser Woche läuft der Unterricht wie bisher. Sollten Sie noch Fragen haben, kommen Sie bitte auf die Schulleitung zu. Alle für die Eltern erforderlichen Informationen haben wir auch für alle Klassen ausgedruckt, die Schülerinnen und Schüler nehmen diese Informationen als „Ranzenpost“ mit nach Hause.

Herzlicher Gruß,
Uli Vormwald (Schulleiter)

Gedanken zum 3. Advent

Liebe Schulgemeinde,

die Corona-Pandemie ist eine weltumspannende Naturkatastrophe, aber wir können etwas tun. Wir dürfen nicht die Hoffnung verlieren und trotz aller Beschränkungen mit den Möglichkeiten die bleiben, soziale Kontakte weiter pflegen, auch über die neuen digitalen Medien. So gut wie alle Politiker fordern landauf und landab die Öffnung der Schulen. Es geht um die Schülerinnen und Schüler, die wir alle nicht verlieren wollen. Aber ich denke auch an unsere Lehrkräfte, die alles tun, damit ein Mindestmaß an Unterricht möglich ist. Davon lese ich aber sehr wenig. Und weil das so ist, möchte ich an dieser Stelle allen meinen Kolleginnen und Kollegen meinen Dank und Respekt aussprechen, dass sie alle unter diesen extremen Bedingungen mehr als ihren Dienst tun! Meine Kolleginnen und Kollegen arbeiten mit größtem pädagogischen Einsatz und geben mit Ihrer Arbeit den Kindern und Jugendlichen Beispiel, Hoffnung und Orientierung in einer schweren Zeit. Und gehen dabei auch selbst Risiken ein, die leicht übersehen werden. Und vergessen wir bitte nicht: auch Lehrerinnen und Lehrer haben Familien, viele mit Risikopatienten. Und ich denke auch an unsere Schulsekretärinnen und unseren Hausmeister. Ohne deren Arbeit und Einsatz hätten wir unsere Schule längst nicht mit dieser Performance in der von dem Kultusministerium geforderten Regelbetrieb halten können. Und ich danke auch alle den Kolleginnen und Kollegen, die meist unsichtbar hinter den Kulissen in der Schulreinigung dafür arbeiten, dass nicht zuletzt in diesen Zeiten unsere Schule in einem hygienisch einwandfreien Zustand ist.  Danke für Ihre Arbeit und Ihren Einsatz. Ganz besonders herzlich möchte ich an dieser Stelle Frau Röder für Ihren jahrzehntelangen Einsatz für die Schule danken, sie geht in diesen Tagen in ihren wohlverdienten Ruhestand.

Zum Schluss möchte ich noch bemerken, dass wir Schulen noch nicht wissen, wie es in der nächsten Woche weitergeht. Der harte Lockdown ist von der Politik für die Mitte der Woche angekündigt worden, welche Auswirkungen das für die Schulen hat ist noch nicht bekannt. Sobald hier Informationen vorliegen, werden wir Sie natürlich informieren.

Ich wünsche Ihnen und auch unseren Schülerinnen und Schülern einen besinnlichen 3. Advent, bleiben Sie und Ihre Familien gesund,

Uli Vormwald (Schulleiter)

Gedanken zum 2. Advent

Liebe Schulgemeinde,

vor einer Woche habe ich geschrieben, dass ich all den Schülerinnen und Schülern die Daumen drücke, die in dieser Woche ihre Präsentationsprüfungen absolviert haben. All diesen jungen Leuten möchte ich gratulieren. Einige der Prüfungen habe ich selbst als Vorsitzender gesehen, herzlichen Glückwunsch auch an alle Schülerinnen und Schüler, denen ich nicht persönlich gratulieren konnte. Ihr habt das gut gemacht! Das ist nun in diesen schwierigen Tagen für alle eine besondere Herausforderung, herzlichen Dank auch an die Kolleginnen und Kollegen, die unsere Schülerinnen und Schüler auf diese Prüfungen vorbereitet haben.

Orientierung ist in diesen Tagen und Wochen die große Herausforderung, gerade in dieser Corona-Pandemie. Eine Orientierung, die gerade die Kinder und Jugendlichen, unsere Schülerinnen und Schüler von uns Erwachsenen erwarten dürfen. Dieser Virus ist in der Welt, einfach eine Tatsache. Vor ca. 40 Jahren habe ich mich in meinem Studium der Biologie ganz besonders für diese eigentümlichen Lebensformen interessiert. Die unfassbar klein sind, aber manchmal große und schlimme Wirkungen haben. Pandemien und besonders Grippepandemien gibt es seit Jahrtausenden, mehrere verheerende Grippepandemien hat die Welt alleine im letzten Jahrhundert erlebt. Das interessante dabei ist, dass es all diese Diskussionen – pro und contra – auch schon früher gegeben hat. Der Roman „Die Pest“ von dem berühmten Autor Albert Camus ist nur ein Beispiel. In unserer Zeit finden diese Diskussionen leider sehr verschärft in den sozialen Medien statt. Diese Schärfe ist aber keine gute Grundlage für Orientierung. Unwahrheit ist von Wahrheit manchmal kaum zu trennen. Dieser Coronavirus ist nun eine biologische Tatsache und alle die Ärztinnen und Ärzte und Pflegerinnen und Pfleger auf dieser Welt, nicht nur in unserem Land, kämpfen um das Leben von tausenden Menschen, die sich mit diesem Virus infiziert haben.

Was können wir tun? Ich denke, es ist alles bekannt. Die Hygieneregeln sind eine große Herausforderung, vor allem, weil sie so sehr das soziale Leben der Menschen berühren. Manches ist zum Stillstand gekommen, das ganze Kulturleben zum Beispiel. Aber sicher nicht unsere Demokratie! Ich bin davon überzeugt, dass alle demokratischen Mittel eben dafür eingesetzt werden, dass diese große Gefahr abgewehrt werden kann. Und dann werden wir auch wieder unser Kulturleben genießen können. Wie vieles andere auch, auf das wir in diesen Tagen verzichten müssen. Große Hoffnung gibt mir persönlich, dass viel schneller als erwartet Impfungen zur Verfügung stehen. Und bis dahin werden wir in unserer Schule, wie in allen anderen Schulen sehr aufmerksam immer wieder alle Möglichkeiten der schulischen Hygiene nutzen und immer wieder überprüfen. Natürlich stellen viele Eltern die Frage, ob auch im Wechselunterricht, ein „gutes“ und erfolgreiches Lernen möglich ist. Es ist möglich! Das hohe Niveau der Präsentationsprüfungen ist hier das beste Beispiel.

Ich wünsche unsere Schulgemeinde einen besinnlichen 2. Advent.

Herzliche Grüße, bleiben Sie und Ihre Familien gesund,
Uli Vormwald (Schulleiter)

Gedanken zum ersten Advent

Liebe Schulgemeinde,

wir begehen heute den 1. Advent. Vieles ist anders in diesem Jahr, es gibt keine Weihnachtsmärkte und wir sehen in diesem Jahr sehr viel weniger festlichen Schmuck in den Straßen. Ja, wir müssen in diesem Jahr noch Verzicht leisten, der dieser Pandemie geschuldet ist. Unsere Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel hat vor einiger Zeit die Corona-Pandemie als die schlimmste Herausforderung seit dem 2. Weltkrieg bezeichnet. Eine Zeit, an die sich die wenigsten von uns noch erinnern können. Die, die sich daran erinnern können, leben abgeschottet in den Pflegeheimen. An diese alten Menschen denke ich ganz besonders.

Die Zeit nach dem 2. Weltkrieg kenne ich nur aus den Erzählungen meiner Eltern. Es war eine große Not, viele mussten hungern, viele starben den Hungertod. Es gab wenige Wohnungen, viele konnten nicht beheizt werden. An Urlaub war für die meisten Menschen über Jahrzehnte nicht zu denken. Erst in 1960er Jahren konnten sich meine Eltern einen ersten Urlaub leisten.

Wir haben nun aber genug zu essen, niemand muss frieren. Ja, wir müssen Verzicht leisten. Aber es geht nicht um viele Jahre. Natürlich kommen Menschen auch in Not. Aber es ist aus meiner Sicht keine Not, auf den einen oder anderen Urlaub zu verzichten. Ja, es wäre schön, mit der Familie über einen Weihnachtsmarkt gehen zu können. Aber ich denke auch ganz besonders an die Familien, die von diesen Märkten leben. Das ist eine andere Not. Ich bin davon überzeugt, dass wir diese Krise überstehen, mit Zusammenhalt. Der sich in vielen Lebensbereichen in dieser Gesellschaft und auch in unserer Schule zeigt.

Meine Kolleginnen und Kollegen geben sich seit Beginn der Pandemie die größte Mühe, auch bei Schulschliessungen, wie wir sie zu Beginn der Pandemie hatten, den Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern zu halten und auch den Lernstoff zu vermitteln. Wir sind gerade in diesen Wochen und Monaten dabei, alle unsere pädagogischen Maßnahmen zu reflektieren und zu prüfen. Ich bin davon überzeugt, dass wir für alle Klassen und für alle Schülerinnen und Schüler gute Wege gefunden haben und den festen Willen haben, uns stets zu verbessern. Das tun wir immer im direkten Kontakt. Unsere Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer halten den Kontakt zu den Elternbeiräten und haben so auch sehr gute Lösungen für den Distanzunterricht entwickelt. So soll es sein, so kann es gelingen. Zum Schluss möchte ich noch allen Schülerinnen und Schülern viel Glück wünschen, die in der nächsten Woche ihre Abschlussprüfungen haben.

Herzliche Grüße, bleiben Sie und Ihre Familien gesund,
Uli Vormwald (Schulleiter)

Start der dritten Stufe des Corona-Pandemiekonzeptes des HKM am 11.11.20

Liebe Schulgemeinde,

ich orientiere mich seit Beginn der Beginn der Corona-Pandemie besonders an den Worten unserer Bundeskanzlerin Frau Merkel. Sie hat diese Pandemie vor wenigen Tagen als Jahrhundertkatastrophe bezeichnet. Wir werden diese Tatsache akzeptieren müssen. Diese negative Entwicklung der Corona-Pandemie schreitet nun sehr viel schneller voran, als die meisten wohl erwartet haben.

Auch wenn es mittlerweile „Stufenplanungen“ gibt, viele Dinge müssen dann doch im Detail für jede Schule geplant und organisiert werden. Aus den Schubladen können wir diese Detailplanungen nicht ziehen. Deshalb ist es sehr wichtig, dass wir auch unter erschwerten Bedingungen mit der Elternschaft in einem konstruktiven Austausch bleiben. Lassen Sie uns, dem Schulleitungsteam, bitte alle Vorschläge zukommen, die uns allen helfen können, die pädagogische Organisation zu verbessern. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an das SEB-Team mit Herrn Schuster und Herrn Staub.

Seit 2 Wochen sind wir nun in der Stufe 2, eine Woche vor den meisten Schulen. Kern dieser Stufe ist, dass so weit wie möglich Teilungen von Klassen vermieden werden sollen. Davon betroffen sind besonders die AGs und der WPU-Unterricht.

Nun haben wir am letzten Freitag Mittag erfahren, dass nun der MKK-Kreis die Stufe 3 des Pandemiekonzeptes des HKM ausgerufen hat. Diese Entwicklung ging nun sehr schnell, viel schneller als wir erwartet hatten. Aber die Infektionszahlen sind besonders im Rhein-Main-Gebiet extrem in die Höhe gegangen.

Kern der Stufe 3 des Pandemiekonzeptes ist nun der Wechsel von Präsenzunterricht zu Distanzlernen. Hier stehen 2 verschiedene Modelle zur Wahl: Teilung der Gruppen/Klassen mit einem wochenweisen Wechsel oder das Modell mit einem 3/2-Tagemodus in der Woche, Wechsel dann von Woche zu Woche. Von dieser Regelung sind nun alle Klassen ab dem Jahrgang 7 betroffen.

In den letzten Tagen hat uns der Schulträger noch ein weiteres Kontingent von 37 IPads zur Verteilung an bedürftige Schülerinnen und Schülern zur Verfügung gestellt. Diese Geräte sollen zuerst an Schülerinnen und Schüler der Abgangsklassen verteilt werden.

Natürlich sind manche Schulen besser ausgestattet als wir, viele aber auch schlechter. Wir müssen mit dem arbeiten was wir haben. Längst nicht optimal. Aber wir arbeiten an diesem Thema. Bekanntlich führen viele Wege nach Rom. Hauptsache ist, dass unsere Schülerinnen und Schüler gut mit Lernmaterial versorgt sind und es eine geregelte Kommunikation mit den Lehrkräften gibt. Wir werden alle Wege nutzen, ob digital oder analog.

Noch vor dem Mittwoch wird sich das Schulleitungsteam mit einer weiteren Mail an Sie wenden, wenn wir weitere Details kennen und bearbeitet haben.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Sonntag und bleiben Sie und Ihre Familien gesund,

Herzlicher Gruß,
Uli Vormwald (Schulleiter)

Aktuelle Entwicklungen

Liebe Schulgemeinde,

es gibt doch noch Aktualisierungen zur Entwicklung der Corona-Pandemie im Main-Kinzig-Kreis. Bitte beachten Sie die Pressemitteilung im Anhang. Ab dem nächsten Montag gilt für alle Schulen ab dem Jahrgang 5 folgendes:

„Schulen und Kindertagesstätten bedürfen mit dem Ende der Herbstferien jetzt eines besonderen Schutzes, für den nun leider alleine die Kreise und kreisfreien Städte vor Ort sorgen müssen“, so Stolz. In Absprache mit dem Staatlichen Schulamt wird der Main-Kinzig-Kreis daher zum kommenden Montag eine zunächst 14-tägige Maskenpflicht im Unterricht für Schülerinnen und Schüler ab der fünften Jahrgangsstufe verfügen. (Pressemitteilung des MKK vom 15.10.20

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kinder mit einer ausreichenden Anzahl von Masken ausgestattet sind!

Ich möchte auch noch einmal an dieser Stelle auf die Öffnungszeiten des Schulsekretariats hinweisen:

Montag bis Donnerstag von 7 Uhr bis 10 Uhr und von 11:30 bis 13 Uhr. Und Freitags von 7 Uhr bis 9 Uhr, von 9:30 bis 10:00 und von 11 Uhr bis 13 Uhr.

Ich wünsche Ihnen noch ein erholsames Wochenende, bleiben Sie gesund.

Herzlicher Gruß,
Uli Vormwald (Schulleiter)

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